Geheimtipps für Mexiko

X’tacumbilxuna’an – „Der Ort der versteckten Frau“

Eine der weltweit größten Verzweigung von Unterwasserhöhlen finden Reisende im Südosten Mexikos auf der Halbinsel Yucatán. Die Grotten von X’tacumbilxuna’an sind ein Teil dieser Verzweigung und liegen zwischen Hopelchen und Bolonchen,etwa 100 Kilometer von der Stadt Campeche, in dem gleichnamigen Bundesstaat. Ein ganz besonderes Schauspiel sind die sieben Cenontes, die im Inneren der Grotte liegen. Cenote bedeutet in Mayasprache so viel wie „Heilige Quelle“, im Grund sind Cenotes Schächte bzw. Erdfälle im Kalkgestein – sie sind vor allem auf der Halbinsel Yucatán zu finden.

Tic Tac Toe der Mayas :-)

Tic Tac Toe der Mayas 🙂

Für die Mayas waren die Cenotes auch Frischwasserversorgung und spielten in der Mythologie eine bedeutende Rolle. X’tacumbilxuna’an bedeutete für die Mayas etwa „Ort der versteckten Frau“, in der Grotte kann ein Stein in Form einer Frau mit einem Kind auf dem Arm erkannt werden. In den Grotten können Stalagtiten und Stalagmiten bewundert werden, rund um die Grotte wächst üppige Vegetation und bietet ein zauberhaftes Schauspiel.

Juchitan – Farbenfreudiger Indianermarkt und Matriarchat

In Juchitan, eine kleine Stadt im Bundesstaat Oaxaca, die ein paar Kilometer von der pazifischen Küste entfernt liegt, wird einer der prächtigsten und farbenfrohste Indianermärkte des Landes abgehalten. Edles Kunsthandwerk, bunte Teppiche, Früchte, Speisen, Alltagsgegenstände – auf dem Markt wird alles und mehr feilgeboten. Juchitan ist auch deshalb besonders interessant, weil die Ortschaft selbst, mit vollständigem Namen Juchitán de Zaragoza genannt, sich hinsichtlich der Gesellschaftsform vom Rest Mexikos unterscheidet: Hier herrschen die Frauen, sie verkaufen auf dem Markt und schmücken sich selbstbewusst, kümmern sich um die wichtigen Dinge des alltäglichen Lebens.

Indianerdenkmal in Merida

Indianerdenkmal in Merida

Die Männer hingegen arbeiten wenig und wenn, dann vor allem in den schönen Künsten – sie malen oder musizieren. Männer und Frauen nehmen wechselnde Geschlechterrollen ein, zudem wird noch ein Drittes Geschlecht anerkannt – die Muxes. Muxes sind Männer, die „weiblich“ auftreten und entweder bi- oder homosexuell sind. Allerdings sind nicht alle homosexuellen oder bisexuellen Männer Muxes. Viele Muxes sind zudem auch verheiratet und haben Kinder. Manche von ihnen treten nur geschminkt und in Frauenkleidern auf, andere begnügen sich damit, Zöpfe einzuflechten.

Santa María del Tule – der dickste Baum der Welt

„El árbol del Tule“ – der Baum von Tule ist mit einem Durchmesser von 11,42 Metern der dickste Baum der Welt. Er steht in der kleinen, 6000 Einwohner großen Ortschaft Santa María del Tule im Bundestaat Oaxaca, etwa 10 Kilometer von der gleichnamigen Hauptstadt entfernt.

Ansicht vom Riesenbaum in Tule

Ansicht vom Riesenbaum in Tule

Der Baumriese gehört zur Art der Mexikanischen Sumpfzypressen und hat neben der beeindruckenden Breite auch ein beeindruckendes Alter – über 2000 Jahre. Genug Zeit zum Wachsen also: Heute hat der Baum einen Umfang von 54 Metern und eine Höhe von 42 Metern.

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Sprachen und Ethnien in Mexiko

Gesellschaft in Mexiko Mexiko, der Vielvölkerstaat, hat viele Gesichter – über 60 ethnische Gruppen leben in dem Land, das einst von den Spaniern erobert wurde. Die größte Bevölkerungsgruppe ist jene der Mestizen, sie umfasst etwa 80 Prozent der Bevölkerung: Nachkommen …

Religion und Brauchtum, Feiertage und Veranstaltungen in Mexiko

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Religion und Brauchtum, Veranstaltungen und Feiertage

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Auf den Spuren der Inkas und Azteken

Die prähistorischen Höhlen von Yagul und Mitla Am Nordhang des Tlacolula Tals im Bundestaat Oaxaca, zwischen den archäologischen Ausgrabungsplätzen Yagul und Mitla, liegen die gleichnamigen prähistorischen Höhlen. Sie sind seit 2010 Teil des UNESCO Weltkulturerbes – in dem Höhlennetz, das …

Auf den Spuren der Azteken und Inkas

In Mexiko gibt es etwa 10.000 archäologische Stätten – viele davon schlummern noch unter der Dschungelvegetation und warten darauf, freigelegt zu werden. Sowohl in architektonischer, als auch in kulturhistorischer Hinsicht sind die Städte der Mayas und Azteken von großer Bedeutung. …

Sprachen und Ethnien in Mexiko

Gesellschaft in Mexiko

Mexiko, der Vielvölkerstaat, hat viele Gesichter – über 60 ethnische Gruppen leben in dem Land, das einst von den Spaniern erobert wurde. Die größte Bevölkerungsgruppe ist jene der Mestizen, sie umfasst etwa 80 Prozent der Bevölkerung: Nachkommen von spanischen Einwanderern und Indigenes. Zudem leben etwa 4 bis 5 Millionen Weiße in Mexiko und Nachfahren der ehemaligen Sklaven aus Afrika. Diese ethnische Vielfalt macht Mexiko zu einem überaus bunten Land, deutlich wird dies sowohl an den diversen kulturellen und religiösen Traditionen als auch an den Festen und Speisen.

Anker im Park vor der Stadtmauer

Anker im Park vor der Stadtmauer

Indigene Gruppen

Im Süden Mexikos leben die meisten indigenen Bevölkerungsgruppen, beispielsweise im Bundesstaat Chiapas. Dort sind die Lebensbedingungen noch deutlich schwieriger als im Norden – der Staat investiert weniger in den Süden. Um die Situation der indigenen Bevölkerung zu verbessern, wurden diverse Initiativen gegründet. Vor allem die verschiedenen autonomen indigenen Interessensvertretungen, lassen den Indigenas erstmals eine aktive Rolle im Demokratisierungsprozess zukommen.

Stadt-Land-Verhältnis

Das Stadt-Land-Verhältnis ist, wie in den meisten Ländern Mittel- und Südamerikas, von einer großen Diskrepanz geprägt. Die urbanen Zentren Mexikos unterscheiden sich kaum mehr von den Metropolen der westlichen Welt, auf dem Land gibt es allerdings noch erheblichen Mangel an Infrastrukturen. Der Großteil der Landbevölkerung lebt als einfache Bauern.

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Migration deutlich zugenommen, vor allem jene von den ärmeren südlichen Bundesstaaten nach Norden in die Grenzregionen zu den USA. Auch die Arbeitsmigration nach Amerika ist nach wie vor ungebrochen – er gilt als größter Strom von Arbeitsmigranten der Welt.

Sprachen in Mexiko

Die offizielle Landessprache ist Spanisch, zudem existieren in Mexiko über 80 Indiosprachen – die allerdings nur mehr von etwa 10 Prozent der mexikanischen Bevölkerung gesprochen werden. Die wichtigsten Indiosprachen sind Náhuatl, Mayathan und Mixteco. Mit etwa 1,6 Millionen Sprechern ist Erstere die wichtigste, hinter dem Oberbegriff Náhuatl verbergen sich allerdings 19 Einzelsprachen. Mayathan wird vor allem auf der Halbinsel Yucatán gesprochen und hat etwa 900.000 Sprecher.

Insgesamt gibt es 16 indigene Sprachen in Mexiko, die von über 100.000 Personen gesprochen werden. Rund 61 indigene Sprachen sind seit 2003 zusätzlich zum Spanischen als Amtssprache anerkannt. Die meisten Indiosprachen werden in den südlichen Bundesstaaten Mexikos gesprochen, in Oaxaca, Chaipas, Veracruz und auf der Halbinsel Yucatán. Wissenschaftler sind der Meinung, dass durch die Landflucht und dadurch, dass die indigene Bevölkerung ihre Sprache z.B. im Umgang mit Behörden nicht nutzen kann, künftig einige indigene Sprachen verschwinden werden.

Spanisch ist allerdings wichtigste Alltags- und Geschäftssprache, dabei weist dieses Spanisch Unterschiede zum Kontinentalspanischen „Kastillisch“ auf.

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Religion und Brauchtum, Feiertage und Veranstaltungen in Mexiko

Die katholische Kirche

Etwa 87 Prozent der Mexikaner – also knapp 90 Millionen Menschen – sind Anhänger des katholischen Glaubens. 1855 wurde in Mexiko die Trennung zwischen Staat und Kirche vollzogen. Die katholische Kirche wurde von den spanischen Eroberern ins Land gebracht: Missionierungen und Kirchengründungen führten dazu, dass die katholische Kirche heute die Hauptreligion in Mexiko ist. Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert entwickelte sich die katholische Kirche zum größten Grundbesitzer Mexikos – 1820 war die Hälft des Landes im Besitz der Kirche.

Kirche am Zocalo

Kirche am Zocalo

Erst bei der mexikanischen Revolution 1917 wurden die ökonomischen Privilegien der Kirche endgültig abgeschafft. Nach wie vor hat die katholische Kirche allerdings einen hohen moral-ethischen Einfluss auf die mexikanische Bevölkerung. Die katholische Kirche in Mexiko ist in 14 Erzbistümer und knapp 6.000 Pfarreien eingeteilt.

Naturreligionen – Indigene Religionen

Die katholische Kirche hat im Laufe der Conquista die Naturreligionen zum Großteil verdrängt, allerdings wurde die katholische Religion im Blick auf die Naturreligion etwas abgeändert, und auch die Naturreligionen, die es heute noch gibt, wurden von ihr beeinflusst.

Kirche Santo Domingo in Oaxaca

Kirche Santo Domingo in Oaxaca

Die mexikanische Auslegung des katholischen Glaubens wird von der Kirche auch heute nicht gern gesehen – ein Beispiel dafür wäre die Legende der Jungfrau von Guadalupe. Sie soll einem Indio vier Mal erschienen sein und beauftragte Juan Diego den örtlichen Bischof zum Bau einer Kapelle zu bewegen.

Andere Religionen

Schätzungen zufolge leben in Mexiko noch etwa 40.000 Angehörige jüdischen Glaubens, etwa 50.000 Mitglieder der Mennoniten (älteste evangelische Freikirche), andere Mitglieder evangelischen Glaubens und Anhänger des Islams.

Kirche in Puebla Mexiko

Kirche in Puebla Mexiko

Feiertage und Veranstaltungen

In Mexiko wird gern, oft und ausgiebig gefeiert – Bräuche und Traditionen werden hochgehalten, die Geselligkeit ist ein wesentliches Merkmal der mexikanischen Kultur. Die wichtigsten Feiertage im Jahr sind der Mexikanische Unabhängigkeitstag am 16. September (Día de la Independencia) und Allerheiligen/Allerseelen (Día de los Muertos).

Am Unabhängigkeitstag werden Geschäfte, Restaurants und Bars wochenlang mit der mexikanischen Fahne geschmückt. Am 15. September wiederholt der Präsident in Mexiko-Stadt auf dem Balkon des Nationalpalastes den Unabhängigkeitsschrei von Hidalgo, den „Grito de Dolores“, und die Glocke der Pfarrei Hidalgos wird geschlagen. Auch alle lokalen Bürgermeister und Gouverneure wiederholen den Schrei – es folgt ein Feuerwerk und die restliche Nacht wird getanzt und gefeiert. Am 16. September ist Feiertag.

Der Día de los Muertos wird am 2. November begangen – es ist einer der bedeutendsten Festtage des Landes. In der Nacht vom 1. auf den 2. November besuchen – laut der Legende – die Verstorbenen die Lebenden. Anders als in Europa, wird allerdings nicht getrauert, sondern ein farbenfrohes, lautes Volksfest zu Ehren aller Verstorbenen gefeiert.

Bunte Totenköpfe oder Skelette aus Zuckerguss werden gekauft, um den Verstorbenen einen feierlichen Empfang zu bereiten. Die Gräber werden mit Blumen geschmückt, zuhause wird das Totenbrot gebacken und der Weg vom Grab des Verstorbenen bis zu seinem Heim wird mit gelben Blüten gekennzeichnet, damit die Verstorbenen den Weg nach Hause finden.

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Religion und Brauchtum, Veranstaltungen und Feiertage

Día de Nuestra Señora de Guadalupe

Der höchste religiöse Feiertag Mexikos ist der 12. Dezember, der Tag der Jungfrau von Guadalupe oder der “Día de Nuestra Señora de Guadalupe”. Ihr zu Ehren werden im ganzen Land Prozessionen begangen und Tausende pilgern zum Gebet in die Basílica de Nuestra Señora de Guadalupe. Dort wird das Bild der Jungfrau aufbewahrt, viele der Gläubigen rutschen die letzten hundert Meter hin zum Bild auf Knien, um Gnade zu erflehen. Vor der Basilika werden aztekische Tänze im Rhythmus der Trommeln aufgeführt, dort wird auch Weihrauch in einem Steingefäß entzündet.

Basilice de Guadalupe in Mexiko

Basilice de Guadalupe in Mexiko

Karneval

Wie in Europa, wird auch in Mexiko im Februar der Karneval gefeiert: Mit Kostümen, Tänzen und viel Feierlaune. Der bekannteste Karnevalsort Mexikos ist Veracruz – dort wird neun Tage lang getanzt und gefeiert. Die Festzeit startet mit dem Tag, an dem die „Verbrennung der schlechten Laune“ stattfindet, es folgen Umzüge mit Salsa- und Sambatänzerinnen, überdimensionalen Pappmaché- Figuren und geschmückten Wägen. Die Karneval-Zeremonien werden von einer Karnevalskönigin und dem „rey feo“ (zu Deutsch: hässlicher König) angeführt.

Fiesta Grande

Im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos wird vom 9. bis zum 23. Januar die „Fiesta Grande“ gefeiert. In diese Zeitspanne fallen zahlreiche Feste von Heiligen, deshalb wurden die beiden Wochen einfach zur „Fiesta Grande“ gebündelt. In dieser Zeit finden zahlreiche Veranstaltungen, Tanzfeste und Umzüge statt – die wichtigsten sind die „Parachicos“: Einheimische verkleiden sich als Spanier und tanzen zu Flöten und Trommelmusik.

Día de la Candelaria

Der Día de la Candelaria gilt als Abschluss der weihnachtlichen Feste – die „Lichtmess“ wird in ganz Mexiko begangen. Vor allem in Veracruz wird der Día de la Candelaria ausgiebig gefeiert. Offiziell wird das Fest am 31.Jänner eröffnet – dann findet eine Reiterparade statt. Am Tag darauf werden Stiere durch die Stadt getrieben, anschließend müssen diese durch den Río Papaloapan schwimmen. Am 2. Februar wird schließlich die geschmückte Madonnenstatue in einer Prozession zum Fluss gebracht.

La Noche de Rabanos

Auch die einzelnen Bundesstaaten haben ihre eigenen Feiertage: Am 23. Dezember findet in Oaxaca die „Nacht der Radieschen“ statt – es erinnert an die Einführung der Radieschen in die Stadt. Allerdings sind die mexikanischen Radieschen, bedingt durch das andere Klima, wesentlich größer als die europäischen: Sie sind ungefähr so groß wie Kartoffeln. Das Fest wird von einem Feuerwerk begleitet, und es werden aus Radieschen und anderen Gemüsesorten geschnitzte Tier- und Menschenfiguren gezeigt.

Mayazeremonien

In einigen Landesteilen werden auch heute noch Mayazeremonien abgehalten, beispielsweise das „Chac chac“, die Anrufung des Regengottes mit der Bitte um Bewässerung der Äcker, oder das Honigritual, bei dem vor der Entleerung der Waben die Jungfrau Maria mit Opfergaben milde gestimmt wird.

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Die prähistorischen Höhlen von Yagul und Mitla Am Nordhang des Tlacolula Tals im Bundestaat Oaxaca, zwischen den archäologischen Ausgrabungsplätzen Yagul und Mitla, liegen die gleichnamigen prähistorischen Höhlen. Sie sind seit 2010 Teil des UNESCO Weltkulturerbes – in dem Höhlennetz, das …

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Die prähistorischen Höhlen von Yagul und Mitla

Am Nordhang des Tlacolula Tals im Bundestaat Oaxaca, zwischen den archäologischen Ausgrabungsplätzen Yagul und Mitla, liegen die gleichnamigen prähistorischen Höhlen. Sie sind seit 2010 Teil des UNESCO Weltkulturerbes – in dem Höhlennetz, das sich über 5 Hektar erstreckt, wurden Höhlenmalereien, Feldlagerplätze und 10.00 Jahre alte Kürbisgewächs-Samen gefunden. Die auch aufgefundenen Maiskolbenfragmente sind der früheste botanische Nachweis für die Domestizierung von Pflanzen und Tieren auf diesem Kontinent. In der Cueva Blanca, der „weißen Höhle“, wurden Steinwerkzeug, Mahlsteine, Pfeilspitzen und Knochen von ausgestorbenen Tieren entdeckt. Wissenschaftler haben die ersten menschlichen Spuren in den prähistorischen Höhlen von Yagul auf etwa 8000 v.Chr. geschätzt.

Die präkolumbianischen Ortschaften Mitla und Yagul

Sowohl Yagul als auch Mitla sind interessante präkolumbianische, archäologische Stätten. Yagul ist die kleinere, sie liegt etwa 40 Kilometer von Oaxaca Stadt entfernt. Sehenswert sind vor allem der riesige Ballspielplatz und die surrealen Riesenkakteen.

Ballspielplatz

Ballspielplatz

Große Kakteen in Mexiko

Große Kakteen in Mexiko

Mitla ist vor allem für seine präkolumbischen Bauten bekannt – die ältesten Gebäude wurden um etwa 200 n. Chr. errichtet. Heute heißt die Ortschaft San Pablo Villa de Mitla, hat etwa 7.500 Einwohner und ist ein populäres Touristenziel. Die Stadt war Herrschaftsgebiet der Zapoteken, aber auch der Mixteken. Um 1500 eroberten die Azteken die Stadt. Die Ruinen von Mitla sind äußerst sehenswert: Die Steinornamentik an den Bauten ist atemberaubend, auch die mosaikartigen Muster der Wände sind typisch für die Stätte. Ein einziges Gebäude wurde beispielsweise mit 100.000 Mosaiksteinen dekoriert. Vor der Ausgrabungsstätte steht heute eine Kirche, die mit den ehemaligen Mauern und Steinen des Tempels erbaut wurde – von den Spaniern, die den Ort für sich einnahmen und die Missionierung auch durch solche architektonischen Veränderungen vorantreiben wollten.

Eingang zu den Ruinen von Mitla

Eingang zu den Ruinen von Mitla

Exkurs: Die Mythologie und Götterwelt der Maya

Ganz anders als unsere Götterwelt heute, war jene der Mayas: Die Götter waren vor allem eines – vielfältig! Das Pantheon der Maya war deshalb äußerst komplex, denn das Wirken einer einzelnen Gottheit stand in räumlichem und zeitlichem Zusammenhang. Ein und derselbe Gott konnte in bestimmten Situationen unterschiedliche Rollen annehmen – er konnte einmal weiblich und einmal männlich, einmal jung und einmal alt sein.

Kinich Kakmó, der „Herr der Sonnenaugen“, war eine der wichtigsten Gottheiten der Maya. Er war der Herr des Lebens, des Lichtes und der Güte – und er wurde als junger und als alter Mann dargestellt. Aber auch als Hirsch, Adler oder Kolibri. Trat Kinich Kakmó allerdings in Gestalt eines Jaguars auf – war er der Todesgott. Aus den Aufzeichnungen kann man sich diese scheinbaren Gegensätze so erklären: Bei der täglichen Himmelswanderung steigt der „Herr der Sonnenaugen“ im Osten als junger Gott auf, am Abend steigt er als alter Gott im Westen wieder hinunter und in der Nacht wandert er durch die Unterwelt – und wird zum Todesgott. Aufgrund dieser Wanderung kann er dann am Morgen wieder als junger Gott aufsteigen.

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Monte Albán – Hauptstadt der Zapoteken

Monte Albán, eine Flache Bergkuppe in der Sierra Madre del Sur, liegt im Bundesstaat Oaxaca. Diese Bergkuppe war Zentrum der zapotekischen Kultur – einer der präkolumbianischen, mesoamerikanischen Hochkulturen Mexikos. Etwa im 2. Jh. n. Chr. herrschten die Zapoteken über ganz Oaxaca – ihre Kultur liegt heute allerdings weitgehend im Dunkeln. Von den 200 bekannten Ruinenplätzen konnten bis heute nur vereinzelte untersucht und zugänglich gemacht werden – dazu gehörtMonte Albán.

Ballspielplatz in Monte Alban

Ballspielplatz in Monte Alban

Dort lebten um 200 n.Chr. etwa 20.000 Menschen. Heute können mystische Reliefs, Tempel und Gräber besichtigt werden. Sehenswert sind beispielsweise der Tempel der Tänzer, der große Ballspielplatz und das Observatorium, das wahrscheinlich astronomischen Zwecken diente. Monte Alban kann von Oaxaca-Stadt aus per Bus erreicht werden.

Oaxaca: Indianische und koloniale Kultur – Weltkulturerbe der UNESCO

Der Bundesstaat Oaxaca liegt im Süden Mexikos, die Altstadt der gleichnamigen Hauptstadt Oaxaca de Juárez ist seit 1987 Weltkulturerbe der UNESCO. Sie liegt etwa 550 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt in den Ebenen der Sierra Madre. Sie wurde 1486 von den Azteken gegründet, um ihren Herrschaftsbereich im Süden auszubauen. Doch schon 1521 wurde die Ortschaft von den spanischen Kolonisatoren unterworfen.

Kirche Santo Domingo in Oaxaca

Kirche Santo Domingo in Oaxaca

Die spannende Mischung zwischen indianischer und kolonialer Kultur machen Oaxaca zum lohnenden Ausflugsziel – bunte Märkte, traditionelle Tänze und Feste sowie spanische Kolonialbauten können bestaunt werden. Größter Anziehungspunkt der Stadt, die heute etwa 500.000 Einwohner hat, ist der Zócalomit seinen schönen Arkaden, worunter sich Restaurants und Cafés befinden. Berühmt ist Oaxaca auch für seine Kulinarik – beispielsweise für die besten Chapulines: Geröstete, frittierte Heuschrecken, die mit Chili, Knoblauch und Limette gewürzt werden.

Pyramidenstadt Teotihuacán – Weltkulturerbe der UNESCO

50 Kilometer nordöstlich von Mexico City liegt Teotihuacán, eine der wichtigsten Stätten im mexikanischen, zentralen Hochland. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Der Ort, wo man zum Gott wird“ und gilt als Begräbnisplatz der Könige. Welches Volk die imposante Stadt erbaute, wurde noch nicht eindeutig geklärt, allerdings war der Stadtstaat mit Sicherheit sehr einflussreich. 1987 wurde Teotihuacán zum Weltkulturerbe der UNESCO erhoben. Teotihuacán gehört zu den ältesten Städten und Kulturen Mexikos und wurde um etwa 150 v.Chr. gegründet. Während der Blütezeit der Stadt, etwa um 500. n.Chr., lebten schätzungsweise 200.000 Menschen in Teotihuacán, etwa 1000 Jahre später wurde die Stadt verlassen.

Die Sonnenpyramide in Teotihuacan

Die Sonnenpyramide in Teotihuacan

Die wichtigsten Bauwerke der Pyramidenstadt sind die Sonnenpyramide und die Mondpyramide, die im 1. und 2. Jh. n. Chr. erbaut wurden. Die Hauptachse der Stadt war die vier Kilometer lange „Straße der Toten“ – hier entlang wurden Tempel und Wohnviertel gebaut.

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Die prähistorischen Höhlen von Yagul und Mitla Am Nordhang des Tlacolula Tals im Bundestaat Oaxaca, zwischen den archäologischen Ausgrabungsplätzen Yagul und Mitla, liegen die gleichnamigen prähistorischen Höhlen. Sie sind seit 2010 Teil des UNESCO Weltkulturerbes – in dem Höhlennetz, das …

Auf den Spuren der Mayas und Azteken

Viele Reiseveranstalter bieten Studienreisen zu den noch erhaltenen Stätten der Mayas und Azteken an. Reisende können sich aber auch individuell zu den magischen Ortschaften und auf die Spuren der indigenen Völker in Mexiko begeben. Die monumentalen Zeugnisse der Hochkulturen sind zum Großteil Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Folgend einige der wichtigsten kulturellen und architektonischen Höhepunkte der präkolumbianischen Geschichte.

Maya-Stätten und Weltkulturerbe der UNESCO Chichén Itzá, Palenque und Uxmal
Chichén Itzá bedeutet so viel wie „am Rand des Brunnens der Wasserzauberer“ und ist eine der bedeutendsten Maja-Städte – sie liegt im Norden der Halbinsel Yucatán. Zwischen 400-1250 n. Chr. war die Stadt religiöses, politisches und wirtschaftliches Zentrum der Region. In Chichén Itzá finden Besucher – und dies ist eine Besonderheit der Stätte – sowohl Maya- als auch Tolteken-Architektur.

Ballspielplatz Chichen Itza

Ballspielplatz Chichen Itza

Pyramiden in Palenque Mexico

Pyramiden in Palenque Mexico

Die restaurierten Bauwerke lassen sich in zwei Sektoren einteilen, in Chichén Itzá Viejo, wo vor allem Maya lebten, und Chichén Nuevo, wo vor allem Einflüsse der eingewanderten Tolteken sichtbar sind. Besonders eindrucksvoll ist „Cenote“, der heilige Brunnen, der als Opferstätte genutzt wurde, El Castillo, eine Pyramide im Maya-Stil, der riesige Ballspielplatz „Juego de Pelota“ und der „Templo de los Guerreros“, ein atemberaubendes Beispiel der maya-toltekischen Architektur. Die Stadt liegt etwa zwei Autostunden von Cancún entfernt. Seit 1998 ist sie Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.

Im Norden des Bundesstaates Chiapas liegt die eindrucksvolle Ruinenstadt Palenque, umgeben von dichter Dschungel-Vegetation des gleichnamigen Nationalparks. Von der 16 Quadratkilometer großen Maya-Stadt wurde bis heute nur ein Bruchteil freigelegt, die massiven Steinbauten beeindrucken durch optische Leichtigkeit – der Baustil wird als „Usumacinta-Stil“ bezeichnet. Der Labyrinth Palast El Palacio ist das zentrale Element der Anlage, sehenswert sind zudem die 21 Meter hohe Pyramide der Inschriften sowie der Tempel des Kreuzes, der Tempel der Sonne und der Tempel des Grafen.

Palast des Fürsten in Palenque Mexiko

Palast des Fürsten in Palenque Mexiko

Die Ausgrabungstätte Uxmal liegt im Südwesten der Halbinsel Yucatán etwa 400 Kilometer von Cancún entfernt – 1996 wurde die Stadt Teil des Weltkulturerbes. „Uxmal“ bedeutet so viel wie „die dreimal Erbaute“, tatsächlich wurde die Stadt gleich fünf Mal überbaut. Ihre Hochblüte erfuhr sie zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert – zahlreich Bauten bringen Besucher noch heute zum Staunen: Die Pyramide des Zauberers ragt 38 Meter in die Höhe, das Nonnenviereck verzaubert mit kunstvoll verzierten Fassaden und der 100 Meter lange Palast des Gouverneurs besitzt gleich 11 Eingänge – laut Schätzungen besteht der Palast aus 500.000 Tonnen Baumaterial.

Uxmal Wahrsagerpyramide in Mexiko

Uxmal Wahrsagerpyramide in Mexiko

Einer Legende nach, wurde die Pyramide des Zauberers in nur einer Nacht erbaut – von einem Zwerg, der den König von Uxmal besiegte und sich dann selbst auf den Thron schwang.

Interessant sind auch das Haus der Schildkröten, die Pyramide der alten Frau, der Südtempel und die Plattform des Jaguars.

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Geheimtipps für Mexiko

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Sprachen und Ethnien in Mexiko

Gesellschaft in Mexiko Mexiko, der Vielvölkerstaat, hat viele Gesichter – über 60 ethnische Gruppen leben in dem Land, das einst von den Spaniern erobert wurde. Die größte Bevölkerungsgruppe ist jene der Mestizen, sie umfasst etwa 80 Prozent der Bevölkerung: Nachkommen …

Religion und Brauchtum, Feiertage und Veranstaltungen in Mexiko

Die katholische Kirche Etwa 87 Prozent der Mexikaner – also knapp 90 Millionen Menschen – sind Anhänger des katholischen Glaubens. 1855 wurde in Mexiko die Trennung zwischen Staat und Kirche vollzogen. Die katholische Kirche wurde von den spanischen Eroberern ins …

Religion und Brauchtum, Veranstaltungen und Feiertage

Día de Nuestra Señora de Guadalupe Der höchste religiöse Feiertag Mexikos ist der 12. Dezember, der Tag der Jungfrau von Guadalupe oder der “Día de Nuestra Señora de Guadalupe”. Ihr zu Ehren werden im ganzen Land Prozessionen begangen und Tausende …

Auf den Spuren der Inkas und Azteken

Die prähistorischen Höhlen von Yagul und Mitla Am Nordhang des Tlacolula Tals im Bundestaat Oaxaca, zwischen den archäologischen Ausgrabungsplätzen Yagul und Mitla, liegen die gleichnamigen prähistorischen Höhlen. Sie sind seit 2010 Teil des UNESCO Weltkulturerbes – in dem Höhlennetz, das …

Auf den Spuren der Azteken und Inkas

In Mexiko gibt es etwa 10.000 archäologische Stätten – viele davon schlummern noch unter der Dschungelvegetation und warten darauf, freigelegt zu werden. Sowohl in architektonischer, als auch in kulturhistorischer Hinsicht sind die Städte der Mayas und Azteken von großer Bedeutung. …

Geschichte Mexikos

Präkolumbianische Geschichte

Die erste Besiedlung Mexikos liegt nach neuesten Erkenntnissen etwa 20.000 Jahre zurück, ab 1.500 v. Chr. finden sich erste Spuren von Ackerbau. Zwischen 100 und 900 n.Chr. bildeten sich die ersten mesoamerikanischen Zivilisationen heraus – die Kulturen der Maya, Olmeken, Tolteken und Azteken.

Faltbuch der Azteken

Faltbuch der Azteken

Spanische Eroberung Mexikos

Ab 1519 besiedelten die Spanier Mexiko: Die spanische Eroberung ist dabei untrennbar mit dem Namen Hernán Cortés verbunden – er gründete die erste Stadt europäischer Einwanderer auf dem Festland, das heutige Veracruz. Cortés nannte die Stadt „Puerto de la Villa Rica de la Vera Cruz“. Als die Spanier in das Land vordrangen, waren es die Azteken, die über das größte Reich in Mexiko verfügten. Zu Beginn setzten sie den Konquistadoren nur wenig entgegen – aufgrund einer alten Überlieferung glaubten die Azteken, sie hätten es hier mit Göttern zu tun. Erst später begannen sie gegen die Spanier zu kämpfen, als diese allerdings die Hauptstadt von Tenochtitlán umzingelt hatten, siegten die Konquistadoren in der finalen Schlacht im August 1521.

Auch die vorwiegend vom Volk der Maya besiedelte Halbinsel Yucatán wurde von den Azteken besiedelt.
Der Sieg war zum einen auf die überlegene Waffentechnik der Spanier zurückzuführen, zum anderen fanden die Spanier in einheimischen Völkern, die zuvor von den Azteken unterworfen wurden, Verbündete in ihrem Kampf. Zudem war die aztekische Bevölkerung bereits durch die eingeschleppten Krankheiten der Europäer geschwächt – innerhalb weniger Jahrzehnte wurde die indigene Bevölkerung um die Hälfte dezimiert. Als „Vizekönigreich Neuspanien“ wurde Mexiko 1535 offiziell an die spanische Krone angeschlossen.

Mexikanischer Unabhängigkeitskampf

Ab 1810 begann der Kampf um die mexikanische Unabhängigkeit – die gewaltvolle Kolonialisierung der Region legte den Grundstein für diese Auseinandersetzung. 1821 endete der Unabhängigkeitskampf – der allerdings nicht mit einer dauerhaften Demokratisierung wie in Nordamerika einherging. Es folgte eine politisch unruhige Zeit, 35 Jahre lang regierte Porfirio Díaz durch eine Militärdiktatur. Erst nach der mexikanischen Revolution 1917 konnte die Macht des Militärs, der spanischen Großgrundbesitzer und der Kirche eingedämmt werden.

Mexikanische Revolution

Die Revolution beendete die oligarchische Republik des 19. Jahrhunderts. 1910 schäumte die Wut des Volkes wieder, als bei einer Scheinwahl der Diktator Porfirio Díaz weiter legitimiert w erden sollte. Francisco I. Madero leitet den Aufstand gegen die Wiederwahl, Bauernführer Emiliano Zapata schloss sich den „Maderistas“ an. Nachdem die Rebellen die Stadt Ciudad Juárez im Norden Mexikos schließlich für sich gewinnen konnten, brachen in ganz Mexiko Unruhen aus: Im Mai 1911 dankte Porfirio Díaz ab. Es folgten unruhige Jahre, Mexiko versank in bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

Schließlich setzte sich Carranza durch, der weitgehende Reformen in die Wege leitete: Bodenreform, Enteignung von Großgrundbesitzern und Verstaatlichung von großen, multinationalen Konzernen. Die Rechte der Arbeiter wurden nun gesetzlich geschützt, die natürlichen Ressourcen nationalisiert und die Präsidentschaft auf 6 Jahre beschränkt. In den folgenden sieben Jahrzehnten herrschte die Partei der institutionalisierten Revolution (PRI) über das Land, seit 2000 leitete die PAN die Geschicke des Landes. Bei der Wahl 2012 kam nun wieder die PRI an die Macht.

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Cenote Tauchen in Mexiko

Tauchen in Mexiko?

Tauchen in Mexiko?

Das Cenote Tauchen ist eine mexikanische Spezialität – ähnlich den Tacos oder dem Chili con Carne. Das größte Unterwasser-Höhlenlabyrinth der Welt liegt nämlich im Süden Mexikos in den Bundesstaaten Yucatán und in Quintana Roo (auch im Nachbarland Belize) in der sog. Cenote. „Cenote“ bedeutet so viel wie „heilige Quelle“ und benennt die Unterwasser-Höhlen, die in der Maya-Mythologie eine wichtige Rolle spielten und als Frischwasserversorgung dienten. Auf den Grund einiger Cenotes wurden Opfergaben gefunden – darunter auch Menschenopfer. In der Maya-Stätte Chichén Itzá waren die Cenotes zentrales Element in der Stadt. Die dolinenartigen Kalksteinlöcher sind meist durch den Einsturz einer Höhle entstanden und sind mit Süßwasser gefüllt.

Ein mystisches Erlebnis unter der Erde

Das Höhlentauchen in Mexiko ist sowohl bei den Touristen als auch bei den Einheimischen sehr beliebt – allerdings sollten die Grottentauchgänge immer von einem Führer begleitet werden. Für die begleiteten Grottentauchgänge wird das Open Water Brevet benötigt, wer sich weiter als 60 Meter vom Einstieg entfernt, benötigt hingegen den Höhlentauchschein.

Ein großes Stoppschild kennzeichnet den Bereich, der nur mit diesem Tauchschein erkundet werden darf. Besonders viele Eingänge befinden sich rund um die Playa del Carmen und auf dem Weg Richtung Tulúm. Dabei ist das Wasser glasklar und mit 24 Grad auch noch angenehm warm. Auch wer nicht tauchen kann oder möchte, sollte sich die Cenotes ansehen! Auch das Schwimmen durch die Kalksteinhöhlen ist ein Erlebnis, das niemand so schnell vergessen wird.

Die schönsten Cenote-Tauchplätze

Weg nach Tulum sind einige Cenotes ausgeschildert: Die Cenote Dos Ojos liegt 90 Minuten südlich von Playa del Carmen inmitten üppiger Dschungelvegetation und besteht aus einem weitverzweigten, ca. 60 Kilometer großen Höhlensystem. Das schönste Höhlensystem auf Yucatán soll die Gran Cenote sein.

Zwischen Cancún und Tulúm, etwa 15 Kilometer vor Tulúm, liegt die Cenote Aktun Chen, die hunderte passionierte Höhlen- und Grottentaucher anzieht und mit kristallklarem Wasser und einer Tiefe von bis zu 12 Meter lockt. Auf dem Weg nach Tulúm liegt auch die Cenote Tankah, die sich toll für Schwimmer und Schnorchler eignet. Die Cenote Zaci-Ha liegt in Chichén Itzá in Richtung Valladolid.

Eine der tiefsten Cenotes liegt bei Chetumal: Die Chenote Azul ist ebenfalls ideal zum Schwimmen. Schöne Stalagmiten und ein einzigartiges Schauspiel können in der Cenote Dzitnup bewundert werden: Um die Mittagszeit fallen die Sonnenstrahlen durch das Loch in der Decke in die Höhle ein und erleuchten Höhle und Wasser. Traumhaft!

Weitere Sportmöglichkeiten in Mexiko:

Tauchen und Schnorcheln in Mexiko

Wer Wassersport liebt – wird auch Mexiko lieben! Neben Windsurfen, Hochseefischen und Kajakfahren ist Mexiko auch ein ideales Land zum Tauchen und Schnorcheln (also zum buceo & esnórquel)! Getaucht werden kann an der Pazifik- und auch Karibikküste – das karibische …

Wandern in Mexiko

Die zahlreichen Bergmassive, die Vulkane und die Schluchten bieten vielfältige Wandermöglichkeiten: Vor allem das Wandern an den Hängen von Vulkanen ist in Mexiko äußerst beliebt, aber auch der Norden mit seinem Wild-West-Flair sowie die mexikanischen Zentralmassive mit ihren hohen Bergen …

Segeln und Surfen in Mexiko

Die Pazifikküste am Festland als auch die pazifische Küste der Baja California, der Halbinsel im Nordwesten Mexikos, sind beliebte Reiseziele für Windsurfer. In der Vergangenheit haben die Hotspots an der Westküste allerdings zugenommen – nicht zuletzt wegen der guten Flugverbindungen …

Kajak und Rafting in Mexiko

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Wassersport in Mexiko

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Schnorcheln in Mexiko

Schnorcheln in Mexiko?

Schnorcheln in Mexiko?

Stundenlang an der Küste vor sich hin schnorcheln? Wunderbar, um den Alltagsstress der vergangenen Monate zu vergessen. Allerdings sollte nie auf das T-Shirt vergessen werden, das die Haut schützt. Denn im Wasser ist die Sonne für die Haut noch einmal wesentlich aggressiver! Mit Badeschuhen oder Flossen vermeidet man Verletzungen durch Seeigel oder Korallen. Perfekt zum Schnorcheln sind alle Karibikstrände an der Riviera Maya geeignet, aber auch die östlichen Pazifikstrände auf der Baja California im Nordwesten Mexikos.

Tauchen in Mexiko

In Mexiko tauchen ist ein traumhaftes Erlebnis! Es ist ideal, schon zuhause einen Tauchkurs zu absolvieren – aber auch in Mexiko kann ein solcher angegangen werden. Tauchschulen gibt es in vielen Orten Mexikos, z. B. in Playa del Carmen oder auf der Insel Cozumel. Anfänger können in den Freizeitparks entlang der Riviera Maya üben (Xcaret – www.xcaret.com und Xel Ha – www.xel.ha.com.mx). Wer bereits einen Tauchschein besitzt, sollte natürlich alle gängigen Regeln beachten und bspw. niemals allein tauchen gehen.

Die schönsten Tauchplätze an der Karibikküste

An der Karibikküste eignet sich die gesamte Riviera Maya hervorragend zum Tauchen. Dort erstreckt sich das Riff Arrecife Maya, das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Es beginnt beim Kap Cabo Catoche und endet bei den Inseln Islas de la Bahía in Honduras und verläuft immer parallel zur Küstenlinie – das warme Wasser, das dazu noch glasklar ist, macht das Tauchen noch zusätzlich paradiesisch. Selbst ein alter Schiffsfriedhof kann unter Wasser besichtigt werden und natürlich Korallen, Schildkröten, Rochen… Ein Traum für Taucher sind die Inseln Cozumel und die Isla Mujeres, die vor der Halbinsel Yucatan liegen.

Die schönsten Tauchplätze an der Pazifikküste

Bietet das große Korallenriff an der Karibikküste eine bunte Unterwasserwelt zum Entdecken, sind es an der Pazifikküste die Haie, Orcas oder Delfine, die Taucher mit etwas Glück zu Gesicht bekommen. Das Wasser ist zwar nicht ganz so glasklar wie an der Karibikküste – schön ist die Wasserwelt trotzdem. Sehr gut zum Tauchen eignen sich beispielsweise die Inseln Isla del Venado und die Küstenabschnitte südlich von Puerto Vallarta: Die Touristenorte Acapulco, Ixtapa und Zihuatenejo bieten eine tolle Infrastruktur für das Tauchen – von Tauchzentren und -schulen bis hin zu spannenden Führungen und Exkursionen.

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