Nationalparks in Mexiko

In Mexiko gibt es über 60 Nationalparks, die in den vergangenen Jahrzehnten zum Erhalt der vielfältigen Flora und Fauna des Landes eingerichtet wurden. Leider müssten die Ferien in Mexiko schon sehr, sehr lange dauern, damit alle Parks besucht werden könnten – deshalb folgend eine Liste der schönsten und spannendsten Parks und ihrer Höhepunkte.

Nationalpark Cascada de Basaseáchic (Chihuahua)

Der Nationalpark Cascada de Basaseáchic ist nach dem gleichnamigen Wasserfall benannt, der im Nationalpark liegt und mit 312 Metern einer der höchsten Wasserfälle Mexikos ist. Der Park liegt im Bundesstaat Chihuahua in der Sierra Tarahumara. Er bricht von den schroffen Bergen in ein kleines Felsbecken hinab.

Misol Ha Wasserfall

Misol Ha Wasserfall

Der Nationalpark besticht durch seine vielfältige Landschaft – beispielsweise durch die wüstenartigen Steppen und weitläufigen Pinien- und Eichenwälder als auch durch seine charakteristische Fauna mit Berglöwen, Pumas, Klapperschlangen und Hirschen. Vor dem Nationalpark gibt es einen Parkplatz, von dort aus führen tolle Wanderwege bis zum Wasserfall. Der Bundesstaat Chihuahua ist eines jener mexikanischen Gebiete, die auf den Ökotourismus setzen.

Wasserfall Misol Ha Mexiko

Wasserfall Misol Ha Mexiko

Barranca del Cobre (Chihuahua)

In Chihuahua befindet sich auch der Nationalpark Barranca del Cobre – die Kupferschlucht. Sie ist Teil des größten zerklüfteten Schluchtensystems Nordamerikas: Die Landschaft ist ein unglaubliches, surreales und einzigartiges Schauspiel. Gäste können mit dem legendären „Chepe“, einem Bergzug, die diversen Vegetationszonen des Gebietes erkunden.

Nationalpark Lagunas de Montebello (Chiapas)

Die Montebello-Seen liegen eingebettet im gleichnamigen Nationalpark in der Nähe der Stadt Comitán de Domínguez. Der Park, der an der Grenze zu Guatemala im Süden Mexikos liegt, besteht zum Großteil aus Nadelwäldern, zwischen denen sich 52 verschiedene Seen unterschiedlicher Farben erstrecken. Da die Algen des jeweiligen Sees unterschiedlich sind, ist auch das Wasser unterschiedlich gefärbt. Dabei reicht das Farbspektrum von einem tiefen Schwarzblau über Dunkelgrün bis hin zu klarem Hellblau. Das Gebiet ist ideal für aufregende Wandertouren oder für einen Ausritt zu Pferd. An den Ufern der größeren Seen, beispielsweise dem Lago de Tziscao oder dem See La Encantada, finden sich einfache, kleine Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten.

Nationalpark Isla Contoy (Quintana Roo)

An der östlichen Spitze der Halbinsel Yucatán, im Bundesstaat Quintana Roo liegt die kleine Insel Contoy. Sie ist das wichtigste Vogelschutzgebiet des Landes, bedeckt mit Mangrovenwäldern. Der Nationalpark umfasst die etwa 9 Kilometer lange Insel und noch etwa 5.000 Hektar Meer und die mit Salzwasser gefüllten Lagunen. Dort befindet sich auch das Korallenriff Ixlaché, das zweitlängste Riff der Welt. Die Flora der Insel besteht neben Mangrovenwäldern auch aus Küstendünen, Palmen und dem sommergrünen Tropenwald – kurzum, Besucher erwartet eine traumhafte Paradiesinsel, auf der zahlreiche Vögel- und Reptilienarten beheimatet sind. Daneben können mit etwas Glück auch Walhaie, Barrakudas oder Mantelrochen beobachtet werden.

Verschiedene Reiseveranstalter laufen die Insel von Cancún und der Isla Mujeres aus an: Erlaubt sind allerdings nur Tagesausflüge, ohne Übernachtung. Zudem dürfen nur maximal 200 Besucher täglich die Insel besuchen, um das Ökosystem so wenig wie möglich zu beeinflussen.

Weitere Fotos meiner Mexiko Rundreise:


Weitere Info´s rund um die Mexiko Reise:

Nationalpark Benito Juárez (Oaxaca)

Der Nationalpark Benito Juárez liegt im Bundesstaat Oaxaca im zentralen Westen Mexikos, gleich neben dem kleinen Ort San Felipe del Agua. Insgesamt umfasst der Park 2.737 Hektar einschließlich des 3000ers Cerro de San Felipe. Der Nationalpark ist ideal für Wanderungen …

Seen in Mexiko

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Seen in Mexiko

Der Schatz im Silbersee – wer kennt ihn nicht, den Kinofilm nach dem gleichnamigen Buch von Karl May mit Old Shatterhand und Winnetou, der Häuptling und der Abenteurer, die über alle ethnischen Grenzen hinaus Freunde sind. Der Silbersee versteckt seinen Schatz in einer Höhle, dieser wird von einem alten Indianer bewacht. Die Handlung des Romans spielt sich zwischen den USA und Mexiko ab – an der Grenze zu Texas und New Mexicos. Tatsächlich hat Mexiko viele Schätze zu bieten: Die Seen des Landes, die immer noch sagenumwoben sind.

Lago de Chapala

Das größte Binnengewässer Mexikos ist der Lago de Chapala – er liegt in einem Hochplateau gleich neben Guadaljara im Bundesstaat Jalisco im Südwesten des Landes. Der See ist etwa 1.700 km² groß, 75 km lang und 20 km breit. Er wird vom Río Lerma gespeist. Heute wird dem See viel Wasser für die Trinkwasserversorgung der danebenliegenden Stadt entnommen – deshalb sind bereits einige Tierarten des Sees ausgestorben. 2009 wurde der See zum Ramsar-Schutzgebiet erklärt.

Texoco-See

Der Texcoco-See liegt im Süden des Tals von Mexiko, im zentralen Hochland des Landes. Inzwischen ist er bereits fast zur Gänze ausgetrocknet – ursprünglich bildete er zusammen mit einigen anderen Seen ein größeres Seesystem. Im 14. Jahrhundert schufen die Azteken im See größere, künstliche Inseln: Sie legten außerdem ein Dammsystem an, um die Trinkwasserversorgung zu ermöglichen und den Wasserstand des Sees zu regeln. Als die Spanier im 16. Jahrhundert Mexiko eroberten, wurden die Dämme zerstört. Heute wird der größte Teil der ursprünglichen Fläche des Sees von Mexico City eingenommen, nur ein kleines Gebiet ist noch erhalten und liegt etwa zehn Kilometer östlich der Stadt.

Xochimilco-See

Etwa 10 Kilometer südlich von Mexico City liegt Xochimilco – ein Ort, der für seinen schönen Blumenmarkt bekannt ist. Der Xochimilco-See ist der Rest des nunmehr fast komplett trockengelegten Texoco-Sees, den die Azteken einst so kunstvoll nutzten. Die noch vorhandenen etwa 100 Quadratmeter gleichen einem botanischen Labyrinth, das von Wasserkanälen durchzogen wird. Xochimilco bedeutet so viel wie „wo die Blumen wachsen“, die Spanier nannten das Gebiet „flores lotantes“: Schwimmende Gärten.

Die schwimmenden Gärten

Heute ist der Xochimilco-See ein äußerst beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Gäste. Die Bewohner von Mexiko-Stadt fahren am Wochenende mit ihren bunt geschmückten Booten durch die Kanäle. Gäste können sich Boote mieten oder sich durch die Kanäle schippern lassen. Vom 16. bis zum 18. Februar findet am Xochimilco das Festival de Amaranto statt, am Freitag vor Palmsonntag wird das „Blumenfest“ gefeiert.

Xochimilco

Xochimilco

Boot mit Fluss in Xochimilco Mexiko

Boot mit Fluss in Xochimilco Mexiko

Xochimilco See Mexiko

Xochimilco See Mexiko

Die Einwohner der Gegend werden Chinamperos genannt. Der Name entstammt der Anbaumethode der Azteken: Auf Flößen aus Korbgeflecht wurden Wasserpflanzen und Schlamm gelegt – diese wuchsen dann auf dem Seegrund fest und im Laufe der Zeit bildeten sich so natürliche Inseln – mit ganzjähriger Bewässerung.

Montebello-Seen

Die Montebello-Seen liegen gleich in der Nähe der Stadt Comitán de Domínguez in Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat des Landes. Sie werden von dem etwa 6.700 Hektar großen Montebello-Nationalpark an der Grenze zu Guatemala umfasst – die vielen kleinen und großen Montebello-Seen liegen in einem terrassenartigen Gelände inmitten der herrlichen Pinienwälder.

See im Chapultepec Park zum Bootfahren

See im Chapultepec Park zum Bootfahren

Laguna de Catemaco

Die fähigsten Kräuterweibchen und besten Hexen leben an der Lagune – ihre Heilkunst ist weit über den Bundesstaat hinaus bekannt.

Lago de Pátzcuaro

Ist wegen seiner Fischerboote sehr malerisch – die Netze erinnern an Schmetterlingsflügel

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Flüsse in Mexiko

In Mexiko gibt es nicht allzu viele Flüsse – jene, die das Land durchkreuzen sind allerdings relativ groß. Der Rio Bravo, oder Rio Grande del Norte, wie er in Mexiko genannt wird, bildet die Grenze zu den USA. Weitere wichtige Flüsse im Land sind der Panuco und der Grijalva in Chiapas und der Hondo auf der Halbinsel Yucatán und der Rio Grande de Santiago.

Rio Bravo – Rio Grande del Norte

Der “Wilde Fluss” entspringt in den Rocky Mountains in Colorado und fließt durch den amerikanischen Bundesstaat New Mexiko Richtung Süden. Bei El Paso in Texas biegt er gegen Osten ab und bildet die Grenze zwischen Texas und Mexiko. Beispielsweise formt er die Grenze zwischen El Paso in den USA und Ciudad Juarez in Mexiko. Dabei fließt der Rio Bravo durch den Amistad- und den Falcon-Stausee und mündet dann in den Golf von Mexiko. Mit einer Länge von knapp über 3.000 Kilometern ist der Fluss der längste des Landes – der mexikanische „Teil“ des Flusses ist etwa 1.800 Meter lang. Große Teile des Flusses wurden inzwischen künstlich begradigt.

Boot mit Fluss in Xochimilco Mexiko

Boot mit Fluss in Xochimilco Mexiko

Río Lerma Santiago

Der Río Lerma de Santiago ist mit 965 Kilometern der zweitlängste Fluss Mexikos – er entspringt etwa 24 Kilometer südöstlich von Toluca im Bundesstaat Mexiko und formt die politische Grenze zwischen den Bundesstaaten Querétaro und Michoacán. Er mündet in den Chapalsee – von dort aus fließt er die restlichen Kilometer unter dem Namen Río Grande de Santiago weiter und mündet schlussendlich in den Pazifik. Der Fluss ist eines der Hauptwasserreservoirs für Mexiko-Stadt.

Río Usumacinta

Der Fluss durchfließt den Südosten Mexikos und den Nordwesten Guatemalas und ist ungefähr 560 Kilometer lang. Er gilt als der wasserreichste Fluss Mittelamerikas – seine beiden Quellflüsse sind der Río de la Pasión und der Río Salinas, deren Quellen in Guatemala liegen. Der Río Usumacinta bildet die Grenze zwischen dem Bundesstaat Chiapas und Guatemala – im Verlauf umrundet er die Stadt Palenque und durchquert auch noch den mexikanischen Bundesstaat Tabasco und mündet dann in den Golf von Mexiko.

Von Juli bis Oktober eignet sich der Fluss bestens zum Rafting: Besonders schön ist die Strecke von Puente de la Cueva aus, durch den vom Urwald gesäumten Fluss bis hin zum tosenden, bekannten Wasserfall “Bolón Ajau”, was in der Sprache der Mayas so viel wie Tigerkopf bedeutet. Auch für Kajakfahrer ist der Fluss eine Herausforderung – zahlreiche kleine Wasserfälle und Stromschnellen machen ihn zu einem Abenteuer. Stellenweise erreicht er nur Stufe II-III, an anderen Stellen wiederum die höchsten Stufen IV-V.

Río Balsas

Der Río Balsas schlängelt sich etwa 770 Kilometer durch das mexikanische Hochland und die Balsas-Senke, die nach dem Fluss benannt wurde. Er entspringt im Bundesstaat Puebla. An der Sierra Madre del Sur wird der Fluss aufgestaut, um Energie zu gewinnen, gleich bei Lázaro Cárdenas mündet er in den Pazifik.

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Vulkane, Berge und Geologie in Mexiko

La Malinche

Der 4.460 Meter hohe Vulkanberg liegt etwa 30 Kilometer nördlich der Stadt Peubla, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats. Der Vulkanberg kann auch von weniger erfahrenen und geübten Bergsteigern bestiegen werden – allerdings ist der Weg sehr steil, gute Wanderschuhe sind ein Muss. Es ist zudem keine gesonderte Erlaubnis für die Besteigung notwendig. Der Aufstieg dauert etwa vier Stunden. Erreichbar ist der Vulkan beispielsweise über den Eingang am Centro Vacacional La Malintzi, der auf etwa 3.000 Meter liegt. Mit etwas Wetterglück sieht man oben angekommen, die beeindruckenden und größten Vulkane Mexikos Popocatepetl, Iztaccíhuatl und Citlaltépetl.

Iztaccihuatl Vulkan Mexiko

Iztaccihuatl Vulkan Mexiko

Nevado de Toluca

Der Nevado de Toluca liegt südlich der Stadt Toluca und ist ein ehemals aktiver Vulkan. Der Kratergipfel wird heute von den beiden Seen „El Sol“ und „La Luna“ ausgefüllt. Der Vulkan eignet sich bestens für Reisende, die dem Bergsteigen und Wandern weniger zugetan sind, denn sein 4.700 Meter hoher Gipfel ist direkt mit dem Auto über eine Schotterpiste erreichbar. Xinantécatl ist der aztekische Name des Bergs – dies bedeutet so viel wie „Berg der neun Gipfel“.

Rund um den Vulkan erstreckt sich der Parque Nacional Nevado de Toluca, ein Nationalpark, in dem die beiden Flüsse Larmas und Belsas entspringen. Natürlich kann der Berg nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit den Wanderschuhen bezwungen werden. Wer es bis auf den Gipfel schafft, wird mit einem atemberaubenden Panorama über die grüne Hügellandschaft von Toluca und mit einem Blick auf die Sierra Madre Occidental sowie auf die Vulkane Popo und Izzta belohnt.

Colima

Der Colima, der aktivste Vulkan Mexikos, besteht aus zwei Erhebungen: Dem inaktiven Nevado de Colima, der 4.330 Meter hoch ist und aus dem sehr aktiven Volcán de Colima mit 3.860 Metern. Er liegt an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Colima und Jalisco im Südwesten des Landes nahe der Pazifikküste. In den vergangenen Jahren gab es allerdings erhöhte Aktivität, umliegende Dörfer mussten des Öfteren evakuiert werden – zuletzt 2005. Deshalb liegt derzeit rund um den Vulkan eine Sicherheitszone, die nicht betreten werden darf.

Ausflüge in den Nationalpark Nevado de Colima sind allerdings erlaubt und auch sehr empfehlenswert: Dort bietet sich ein beeindruckender Blick auf den kegelförmigen Vulkan, der immer mal wieder Rauchwölkchen steigen lässt und deshalb von den Einheimischen auch „Feuervulkan“ genannt wird. Für Ausflügler und Wanderer ist vor allem die reiche Flora und Fauna des Nationalparks interessant.

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Die Regionen Mexikos: Oxaca & Chiapas

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Die Regionen Mexikos: Mexico City & Zentrales Hochland

Zentrales Hochland Viele kleine Bundesstaaten, wie Guanajuato, Jalisco, Colima, Michoacan oder Hidalgo bilden das Zentrale Hochland Mexikos. Diese Region zeichnet sich durch die beschaulichen Kolonialstädte, durch fruchtbare, abwechslungsreiche Landschaften aus. Sowohl das Silber als auch der Weizen machten die Region …

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Vulkane in Mexiko

Mexiko ist nicht nur sehr, sehr groß, sondern auch sehr, sehr hoch: Gleich mehrere 5000er liegen auf dem „Transmexikanischen Vulkangürtel“, der sich im Süden des Landes befindet.

Geologie Mexikos

Der größte Teil des Landes besteht aus einem Hochlandblock. Dieser wird von diversen Randgebirgen, wie beispielsweise von der Sierra Madre Occidental gesäumt, die an der Grenze zu den USA etwa 1.200 Höhenmeter erreicht. Südlich davon liegt die Cordillera Neovolcánica mit einigen Riesenvulkanen und vielen vulkanischen Kegeln und Kratern. Weiter im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur, östlich davon liegt die Sierra Madre de Chiapas.

Sierra Nevada

Rund um Mexiko-Stadt liegt der transamerikanische Vulkangürtel, auch Sierra Nevada genannt: Dort liegen die höchsten Berge und Vulkane des Landes. Der Citlaltépetl ist mit 5.636 Metern der höchste Berg des Landes, es folgt der derzeit aktive Popocatépetl mit einer Höhe von 5.462 Metern, der Iztaccíhuatl mit etwa 5.230 Metern und die Nevado de Toluca mit ca. 4.680 Metern Höhe. Zwischen diesen Vulkangebirgen befinden sich die kulturellen, wirtschaftlichen und finanziellen Zentren des Landes, die drei wichtige Metropolregionen Mexiko-Stadt, Puebla und Toluca.

Die Berge und Vulkane Mexikos

Popocatépetl und Iztaccíhuatl

Die bekanntesten „Zwillingsvulkane“ sind der Popocatépetl und der Iztaccíhuatl, die ungefähr 70 Kilometer südöstlich von Mexiko City liegen und deren schneebedeckte Gipfel von der Millionenstadt aus zu sehen sind. Beide Vulkane liegen im gleichnamigen Nationalpark. 2012 wurde am Popocatépetl wieder erhöhte Aktivität gemessen – er ist derzeit nicht besteigbar.
Der Nachbarvulkan Iztaccíhuatl kann nach Vorbereitung und voriger Anmeldung bei der SEMARNAP, der Nationalparkverwaltung, bestiegen werden.

Iztaccihuatl Vulkan Mexiko

Iztaccihuatl Vulkan Mexiko

Die Legende von Popocatépetl und Iztaccíhuatl

Der Name des Popocatépetl stammt von den Azteken und bedeutet so viel wie „stark rauchender Berg“. Einer Sage nach war der Popocatépetl ein Söldner des Königs, der sich unsterblich in die Prinzessin Iztaccíhuatl, die Königstochter, verliebte. Der König versprach Popocatépetl, er dürfe seine Tochter heiraten, wenn er erfolgreich aus dem Krieg heimkehren würde. Heimlich wünschte sich der König allerdings, dass Popocatépetl fallen und seine Tochter einen anderen Mann heiraten würde.

Der Krieger war lange im Krieg und der Vater sagte seiner Tochter, er wäre gefallen. Aus lauter Kummer nahm sich die Prinzessin das Leben. Doch Popocatépetl kehrte schließlich zurück und fand seine Geliebte tot vor. Er brachte seine Geliebte auf die Spitze eines Berges – die Götter hatten Mitleid und bedeckten die beiden mit einer Decke aus Schnee. Seitdem wacht Popocatépetl mit seiner rauchenden Fackel an der Seite seiner Geliebten. Der Iztaccíhuatl ähnelt in seiner Form einer schlafenden Frau.

Pico de Orizaba

Der mit 5.610 Meter höchste Berg Mexikos liegt an der Grenze der mexikanischen Bundesstaaten Veracruz und Puebla. Er wird auch Citlaltépetl genannt, der Begriff geht auf die Azteken zurück und bedeutet so viel wie „Sternberg“. Eine Tour auf den Berg wird nur sehr geübten Bergsteigern empfohlen. Die technische Herausforderung ist nicht sehr groß, allerdings machen die schwierigen Wetter- und Schneeverhältnisse einen Aufstieg auf den Berg sehr gefährlich.

Volcán Paricutín

Der Volcán Paricutín ist ein junger Vulkan – er ist unter recht ungewöhnlichen Umständen entstanden: Am 20. Februar 1943 staunten der Bauer Dionisio Pulido und seine Frau nicht schlecht, als es unter ihrem Maisfeld im weitläufigen Michoacán-Guanajuato-Vulkanfeld plötzlich brodelte: Es soll Plopp gemacht haben und die Erde riss auf, brennende Asche und Geröll wurden unter großem Getöse in die Luft geschleudert. Einen Tag später war der Vulkan zehn Meter hoch, am Tag darauf waren es bereits 50 Meter. Ein Jahr später war er 400 Meter hoch und im Laufe der Zeit wurden die nahegelegenen Dörfer San Juan Parangaricutiro und Paricutín von Ascheregen und Lavaströmen bedeckt – allerdings konnte rechtzeitig evakuiert werden. 1952 erlosch der Vulkan.

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Alte Atzekenpyramide im Zentrum von Mexiko City

Alte Atzekenpyramide im Zentrum von Mexiko City

Kathedrale Mexico City

Kathedrale Mexico City

Nördlich von Mexico City an der Pazifikküste liegt die bekannte Tourismushochburg Acapulco: Hier genießen alljährlich tausende Touristen die herrlichen Strände, das Nachtleben und das angenehme Klima Mexikos.

Östlich von Mexiko-Stadt an der Atlantikküste liegt hingegen Veracruz – die Stadt mit dem wichtigsten Atlantikhafen Mexikos und etwa 300.000 Einwohnern.

Nordwestlich von Mexico City liegen die Städte Guadalajara, León und San Luis Potosi. Erstere liegt am weitesten westlich, etwa 500 Kilometer von der mexikanischen Hauptstadtmetropole entfernt. In Guadalajara leben etwa 1,7 Millionen Menschen – neben zahlreichen Kirchen ist die Stadt auch als Universitätsstadt bekannt. Die Stadt wird oft auch als „Perla del Occidente“, als „Perle des Westens“ bezeichnet.

Auch weiter nördlich gibt es noch einige wichtigere Städte, beispielsweise Torreón im Zentrum des Landes. Sie liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt im so genannten Comarca Lagunera Becken, das durch eine starke Wirtschaft gekennzeichnet wird.

Monterrey liegt etwas weiter nordöstlich von Mexico City und ist einer der bedeutendsten Industriestandorte Lateinamerikas. Bier, Glas, Stahl und Baustoffe werden in der Stadt hergestellt – auch dem Finanzwesen kommt große Bedeutung zu. Zudem ist Monterrey ein attraktiver Universitätsstandort. Auch wenn die Lebensqualität in Monterrey eigentlich höher ist als anderswo in Lateinamerika, gab es in der Stadt in der Vergangenheit vermehrt Zusammenstöße von Drogenbanden. Die Stadt wird von Bergen umgeben, die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei angenehmen 22 Grad Celsius.

Weiter im Westen, auf der Halbinsel Baja California, liegt La Paz mit etwa 225.000 Einwohnern. Führende Forschungsinstitute und der Ökotourismus tragen dazu bei, das La Paz zu den wirtschaftlich aufstrebenden Städten gehört.

Chihuahua ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates im Norden Mexikos. Derzeit leben dort etwa 800.000 Einwohner. Die Stadt liegt mitten in der Wüste, inmitten einer großen Oase.

Noch weiter nördlich, direkt an der Grenze gegenüber von El Paso, liegt Ciudad Juárez. Aktuell leben dort etwa 1,3 Millionen Menschen – Tendenz steigend. Aufgrund des in den 1990er-Jahren abgeschlossenen Freihandelsabkommen mit den USA wurde in die Stadt investiert und zahlreiche Fabriken errichtet. Heute hält die Stadt allerdings auch einen traurigen Rekord: Nirgends ist der Drogenkrieg in Mexiko so außer Rand und Band geraten wie in Ciudad Juárez – täglich sterben etwa 7 Menschen bei Schießereien verfeindeter Banden.

Eine weitere Grenzstadt ist Tijuana im Nordwesten Mexikos an der Grenze zu San Diego. In Tijuana leben etwa 1,5 Millionen Menschen. Die Stadt wird aufgrund ihrer Nähe zu den USA vor allem von vielen amerikanischen Touristen besucht – der Grenzübergang ist Richtung USA wegen der vielen Pendler oft überlastet. Die legendären Stierkampfarenen, die historischen Stätten und die vielen leckeren Restaurants machen Tijuana zu einem interessanten Ziel für Mexiko-Reisende.

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Oaxaca und Chiapas

Die Bundesstaaten Oxaca und Chiapas liegen südlich der Metropolregion Mexiko Stadt, hin zum Pazifik gewendet. Beide Regionen sind noch sehr ländlich geprägt: Wer auf der Suche nach dem „authentischen“ Mexiko ist, wird es am ehesten hier finden. Traditionen und Bräuche werden von den Einheimischen noch gepflegt, mexikanisches Kunsthandwerk und bunte Trachten, Musik und Tänze verschmelzen zu einer wunderbaren Vielfalt. Rund 16 ethnische Gruppen leben allein in Oaxaca, die Mixteken und Zapoteken bilden dabei die größten Gruppen.

Kirche Santo Domingo in Oaxaca

Kirche Santo Domingo in Oaxaca

Kathedrale in Oaxaca

Kathedrale in Oaxaca

Das süße Leben in Oaxaca genießen

In Oaxaca gibt es zahlreiche Ausgrabungsstätten, in denen sich Besucher auf die Spuren der Ureinwohner begeben können. Oaxaca-Stadt zählt mit seinen 500.000 Einwohnern und dem architektonischen Mix aus kolonialer Vergangenheit und Moderne zum Weltkulturerbe. Die archäologischen Stätten Monte Albán und Mitla sind nur einen Katzensprung entfernt – und die größten Touristenmagnete der Region. Wer Schokolade liebt, wird die Stadt mit ihren schönen Barockkirchen und bunten Freilandmärkten sowieso nicht mehr verlassen wollen, denn die süße Versuchung ist die Spezialität der Stadt. Die Strände Oaxacas erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit: Besonders traumhaft ist das Städtchen Puerto Escondido, das mit weißen Stränden und beschaulichem Leben punktet. In Zipolito trifft sich die alternative Szene und genießt das herrliche Meer und die Ferien in Mexiko in einfachen Hütten, die direkt an den breiten Sandstränden liegen.

Tempelpyramide in Monte Alban

Tempelpyramide in Monte Alban

Ausblick über Monte Alban

Ausblick über Monte Alban

Ballspielplatz in Monte Alban

Ballspielplatz in Monte Alban

Mosaik laufender Hund in Mitla

Mosaik laufender Hund in Mitla

Mexiko mit all seinen Facetten und Widersprüchen finden Besucher in Chiapas

Chiapas ist der südlichste Bundesstaat Mexikos und gilt als Tor zu den Mayas: Die berühmtesten Stätten des alten Volkes liegen dort und in Chiapas gibt es den größten Anteil indigener Bevölkerung. Die kulturelle und landschaftliche Vielfalt mit tropischen Regenwäldern, Bergen und traumhaften Wasserfällen macht den Bundesstaat zu einem der spannendsten Orte Mexikos. Allerdings schwelen hier schon lange Konflikte zwischen den Indigenes, die von der Regierung Mexikos benachteiligt werden und dem mexikanischen Staat. Das Pro-Kopf-Einkommen ist das niedrigste Mexikos, es mangelt an sauberem Trinkwasser, am Gesundheits- und Bildungssystem. Wer allerdings ein Mexiko in all seinen Facetten und Widersprüchen erleben möchte, wird sich in Chiapas gewiss wohlfühlen. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch des schönen Kolonialstädtchens San Cristóbal de las Casas, das auf über 2.000 Meter liegt und die Indígena Dörfer der Mayaethnien Tzotziles und Tseltales.

Landschaft bei San Christobal de las Casas

Landschaft bei San Christobal de las Casas

Die Golfküste

Nördlich von Chiapas und Oaxaca liegen Mexikos Golfstaaten: Veracruz, Tabasco (ja, wie die Soße!) und Campeche. Besonders Veracruz hat sich zu einer Tourismusregion entwickelt: Die Kaffee- und Zuckerrohrplantagen, tropischen Wälder mit süßen Früchten und die kulturelle Vielfalt locken zahlreiche Mexiko-Reisende. In den Küstenregionen lässt es sich bestens leben – hier herrscht das ganze Jahr warmes Tropenklima. Die Strände sind naturbelassen – allerdings nicht ganz so schön wie die herrlichen Karibikstrände Mexikos. Auch wenn Badeurlauber ihren Mexiko-Urlaub lieber anderswo verbringen: Wer sich für Geschichte und Archäologie interessiert, wird sich an der Golfküste ganz bestimmt sehr wohlfühlen. Das Zeremonienzentrum El Tajín mit seiner noch erhaltenen Pyramide ist das archäologische Prunkstück der Golfküste. Sie war der Mittelpunkt der etwa 50.000 Einwohner großen Stadt der Totanaken, die zwischen 700 und 900 n.Chr. ihre große Blütezeit erfuhr.

Halbinsel Yucatán

Die im Südosten gelegene Halbinsel Yucatán umfasst die Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Quintana Roo – sie trennt den Golf von Mexiko vom karibischen Meer. Der Süden des Landes gehört zu Guatemala und Belize, im Osten vor der Küste Yucatáns liegt die größte Insel Mexikos, Cozumel. Tropische Dschungel und Wälder im Süden und im Zentrum, karge Landschaft im Norden dominieren die Halbinsel, die zu einem erheblichen Anteil aus Maya-Flachland besteht. Zahlreiche archäologische Stätten verteilen sich über die gesamte Insel, die heute durch glasklares Karibikwasser und weiße Sandstrände die meisten Mexiko-Urlauber anzieht.

Die Riviera Maya am karibischen Meer – sie erstreckt sich von Cancún bis nach Tulum – ist mit ihren herrlichen Stränden und der tropischen Vegetation das Touristenzentrum des Landes. Schnorcheln, Baden, Strandspaziergänge – neben Cancún bietet dies auch die Playa del Carmen und die Stadt Campeche.

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Seen in Mexiko

Der Schatz im Silbersee – wer kennt ihn nicht, den Kinofilm nach dem gleichnamigen Buch von Karl May mit Old Shatterhand und Winnetou, der Häuptling und der Abenteurer, die über alle ethnischen Grenzen hinaus Freunde sind. Der Silbersee versteckt seinen …

Flüsse in Mexiko

In Mexiko gibt es nicht allzu viele Flüsse – jene, die das Land durchkreuzen sind allerdings relativ groß. Der Rio Bravo, oder Rio Grande del Norte, wie er in Mexiko genannt wird, bildet die Grenze zu den USA. Weitere wichtige …

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Mexiko ist nicht nur sehr, sehr groß, sondern auch sehr, sehr hoch: Gleich mehrere 5000er liegen auf dem „Transmexikanischen Vulkangürtel“, der sich im Süden des Landes befindet. Geologie Mexikos Der größte Teil des Landes besteht aus einem Hochlandblock. Dieser wird …

Die Regionen Mexikos: Mexico City & Zentrales Hochland

Zentrales Hochland Viele kleine Bundesstaaten, wie Guanajuato, Jalisco, Colima, Michoacan oder Hidalgo bilden das Zentrale Hochland Mexikos. Diese Region zeichnet sich durch die beschaulichen Kolonialstädte, durch fruchtbare, abwechslungsreiche Landschaften aus. Sowohl das Silber als auch der Weizen machten die Region …

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Die Regionen Mexikos: Mexico City & Zentrales Hochland

Zentrales Hochland
Viele kleine Bundesstaaten, wie Guanajuato, Jalisco, Colima, Michoacan oder Hidalgo bilden das Zentrale Hochland Mexikos. Diese Region zeichnet sich durch die beschaulichen Kolonialstädte, durch fruchtbare, abwechslungsreiche Landschaften aus. Sowohl das Silber als auch der Weizen machten die Region zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes – die spanischen Kolonialstädte San Miguel de Allende, Guanajuato, Morelia und Querétaro, die inzwischen größtenteils unter Denkmalschutz stehen, sind auch heute noch einen Besuch wert. Vor allem Geschichtsinteressierte werden sich hier wohlfühlen. Die gute Infrastruktur und vielen kleinen Hotels kommen Backpacker-Touristen sehr entgegen.

Ein Ausflug nach Santiago de Querétaro

Seit 1996 ist die Altstadt von Santiago de Querétaro Teil des UNESCO-Weltkulturerbes: Zahlreiche spanische Kolonialbauten erzählen von der Herrschaft der Spanier über das Land. Idyllische Cafés und Restaurants, kleine Geschäfte und Galerien machen die historische Altstadt sehr attraktiv und beschaulich. Die Kolonialgebäude wurden zum Großteil restauriert, das Kulturleben der Stadt ist bunt und vielfältig. In Querétaro wurde Geschichte geschrieben: 1810 trafen sich die Führer der mexikanischen Unabhängigkeitsbewegung in der Casa de La Corregidora, um ihre Pläne für die Freiheit zu schmieden.

Kaiser Maximilian wurde 1876 in der Stadt – nachdem die französische Intervention in Mexiko beendet war – erschossen. 1917 wurde in Querétaro die erste mexikanische Verfassung ausgearbeitet. Einer der beliebtesten Ausflugsorte ist Bernal, etwa 50 km nordöstlich der Stadt: Dort liegt ein etwa 300 Meter hoher, kugelförmiger Monolith, der einen grandiosen Ausblick über das Tal freigibt.

Wer in Jalisco unterwegs ist, sollte keinesfalls die traumhaft schöne Pazifikstadt Puerto Vallarta verpassen

Metropolregion Mexico City

Die pulsierende Metropole des Landes ist Mexico City: Etwa 25 Millionen Menschen leben in der dynamischen Stadt, die zu den größten der Welt zählt. Architektur, Kultur, Geschichte, Vielfalt – der Melting Pot Mexikos bildet das wirtschaftliche, finanzielle und kulturelle Zentrum. Wer in Mexico City seine Erkundungstour durch das Land beginnt, sollte sich mindestens ein, zwei Tage Zeit nehmen, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen.

Der Retra Tabulus der Kathedrale von Mexiko City

Der Retra Tabulus der Kathedrale von Mexiko City

Stadt der Superlative

Ein guter Ausgangspunkt ist das Centro Histórico, die Altstadt mit dem Herz Mexico Citys: Die Plaza de la Constitución bzw. der Zócalo – einer der größten Plätze der Erde. Einst war der Zócalo eine der Zeremonienstätten der Azteken. In Mexico City ist alles eine Spur größer, wie wir es von Europa gewohnt sind: Die Catedral Metropolitana liegt direkt am Platz und ist die größte Kathedrale Lateinamerikas. Über 250 Jahre lang wurde an der Kirche gebaut: Heraus kam ein Mix aus unterschiedlichen Stilen, dominierend wirkt allerdings der Barock.

Kathedrale Mexico City

Kathedrale Mexico City

Catedral Metropolitana: Die größte und älteste Kathedrale Lateinamerikas

Sie ist nicht nur die größte, sondern gleichzeitig auch die älteste Kathedrale des amerikanischen Kontinents und heute Sitz des Erzbischofs von Mexiko. Errichtet wurde die Kirche im Südwesten des aztekischen Tempelbezirks.

Der Nationalpalast mit seiner Arkadengalerie ist ebenfalls ein Must-See in Mexiko-Stadt: Hier können die berühmten „morales“, die überdimensionalen Wandgemälde des Malers Diego Rivera, betrachtet werden – sie erzählen die Geschichte Mexikos in atemberaubenden Bildern.
Der Templo Major liegt nordöstlich des Hauptplatzes – eine Ruine: Einst stand hier eine etwa 40 Meter hohe Pyramide, das höchste Heiligtum der Azteken. Das angrenzende Museum lädt ein zu einer Reise in die Geschichte der Azteken – anhand von zahlreichen Fundstücken, Kunstwerken und Präsentationen.

Weitere Fotos von meiner Mexico Reise:


Weitere Tipps für einen tollen Mexico Urlaub:

Nationalpark Benito Juárez (Oaxaca)

Der Nationalpark Benito Juárez liegt im Bundesstaat Oaxaca im zentralen Westen Mexikos, gleich neben dem kleinen Ort San Felipe del Agua. Insgesamt umfasst der Park 2.737 Hektar einschließlich des 3000ers Cerro de San Felipe. Der Nationalpark ist ideal für Wanderungen …

Nationalparks in Mexiko

In Mexiko gibt es über 60 Nationalparks, die in den vergangenen Jahrzehnten zum Erhalt der vielfältigen Flora und Fauna des Landes eingerichtet wurden. Leider müssten die Ferien in Mexiko schon sehr, sehr lange dauern, damit alle Parks besucht werden könnten …

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In Mexiko gibt es nicht allzu viele Flüsse – jene, die das Land durchkreuzen sind allerdings relativ groß. Der Rio Bravo, oder Rio Grande del Norte, wie er in Mexiko genannt wird, bildet die Grenze zu den USA. Weitere wichtige …

Vulkane, Berge und Geologie in Mexiko

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Vulkane in Mexiko

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Die Regionen Mexikos: Der Norden von Mexiko

Mexiko ist ein unglaublich vielfältiges, abwechslungsreiches Land – das ist im Grunde nicht überraschend, schließlich erstreckt sich die „Tierra del Sol“ über etwa zwei Millionen Quadratkilometer und gehört damit zu einem der größten Länder der Erde. Politisch wird das Land in 31 Bundestaaten eingeteilt, kulturell sind es die Regionen, die ihren ganz eigenen Reiz haben und ihre eigenen Küche und Lebensart ausgeprägt haben. Folgend ein kurzer Überblick über die mexikanischen Regionen und ihre spannendsten Sehenswürdigkeiten, vom Norden Richtung Süden:

Baja California

Häuserfassade in Mexiko

Häuserfassade in Mexiko

Die Halbinsel Baya California liegt im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste. Sie umfasst die Bundesstaaten Baja California, Baja California Sur, Sonore und Sinaloa. Geprägt wird diese Region durch bizarre Landschaften, eine artenreiche Tierwelt und traumhafte Sandstrände. Besonders die Ostseite der Insel eignet sich bestens zum Baden und Tauchen, da die Strömung hier sehr sanft ist. Menschenleere Strände, Kakteenwälder, trockene Flussläufe und blühende Oasen vereinen sich an auf der Baja California zu einem unvergesslichen Erlebnis. Durch die gesamte Länge der Halbinsel zieht sich eine zerfurchte Bergkette mit kleinen Canyons. Die Halbinsel erstreckt sich etwa über 1.300 Kilometer – länger als der italienische Stiefel – und ist zwischen 50 und 170 Kilometer breit.

Wale beobachten im Kalifornischen Golf

Eine der größten Attraktionen der Region sind die Grauwale, die den Kalifornischen Golf zwischen Februar und Mai mit ihrer Anwesenheit beehren: Zahlreiche Reiseveranstalter bieten Walbeobachtungen an. Beide Monate eignen sich bestens für eine Reise zur Baja California, da dann die Kakteen erblühen und es noch nicht ganz so heiß ist, wie in den Monaten danach. An der Westküste kann man die prächtigen Säugetiere am besten zwischen Januar und März beobachten. Um auf die Halbinsel zu gelangen, kann man die Fährschiffe nutzen, die vom Festland in Mazatlán und Topolobampo-Los Mochis starten und dann nach Pichilingue in La Paz fahren. Auch zwischen Guaymas und Santa Rosalía verkehren Fähren. Die bekanntesten Orte der Region sind La Paz, Todos Santos, Los Cabos, Los Barilles, Tijuana, Santa Rosalia, San Ignacio und San Felipe.

Der Norden>

Der Norden des Landes erstreckt sich von der Baja California bis zum Atlantik und von der Grenze zu den USA bis hinunter nach San Luis Potosi, Aguascalientes und Nayarit. Die größten Bundesstaaten im Norden sind Chihuahua, Coahuila, Durango und Tamaulipas. In Chihuahua liegt der legendäre „Kupfer Canyon“ in der Sierra Madre Occidental – einer der schönsten Bergregionen der Welt. Diese kann allerdings nur mit dem Zug erkundet werden – mit dem legendären Chepe, der zwischen Chihuahua und Los Mochis verkehrt und sich durch die bizarren Gebirgsformationen schlängelt.

Die Fahrt dauert etwa 15 Stunden: Genug Zeit für die Reisenden, Kakteenwälder, Mangobäume und Bananenplantagen – und schlussendlich auch den „Kupfer Canyon“ bzw. den „Barranca del Cobre“ zu bestaunen. Das 50 Kilometer lange Schluchtensystem ist eines der größten Nordamerikas. Noch heute siedeln auf dem abgelegenen Gebiet der Sierra Madre Occidental die Tarahumara-Indianer, die ihre traditionelle Lebensweise erhalten konnten.

Mit dem Chepe zum „Kupfer Canyon“

Der Bundesstaat Coahuila liegt an der Grenze zu Texas und besteht zum großen Teil aus Wüstensteppe und der Chihuahua Wüste, in der auch die bekannte „White Sands“, die Gipswüste, liegt. Die wichtigsten Städte im Norden Mexikos sind Saltillo, Torreón, Monclova, Chihuahua, Cidad Juárez, Monterrey, Ciudad Victoria, Victoria de Durango und Hermosillo. Der Norden Mexikos ist unglaublich weitläufig, einsam und abwechslungsreich – ideal für Individualtouristen, die Gebirge und Wüsten lieben.

Allerdings sollte man bei Reisen in den mexikanischen Norden Vorsicht walten lassen, da der anhaltende Krieg der Drogenbanden die Sicherheitslage seit Jahren verschärft.

Weitere Fotos meiner Mexico Reise:


Weitere Tipps für einen schönen Mexico Urlaub:

Nationalparks in Mexiko

In Mexiko gibt es über 60 Nationalparks, die in den vergangenen Jahrzehnten zum Erhalt der vielfältigen Flora und Fauna des Landes eingerichtet wurden. Leider müssten die Ferien in Mexiko schon sehr, sehr lange dauern, damit alle Parks besucht werden könnten …

Flüsse in Mexiko

In Mexiko gibt es nicht allzu viele Flüsse – jene, die das Land durchkreuzen sind allerdings relativ groß. Der Rio Bravo, oder Rio Grande del Norte, wie er in Mexiko genannt wird, bildet die Grenze zu den USA. Weitere wichtige …

Vulkane, Berge und Geologie in Mexiko

La Malinche Der 4.460 Meter hohe Vulkanberg liegt etwa 30 Kilometer nördlich der Stadt Peubla, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats. Der Vulkanberg kann auch von weniger erfahrenen und geübten Bergsteigern bestiegen werden – allerdings ist der Weg sehr steil, gute …

Vulkane in Mexiko

Mexiko ist nicht nur sehr, sehr groß, sondern auch sehr, sehr hoch: Gleich mehrere 5000er liegen auf dem „Transmexikanischen Vulkangürtel“, der sich im Süden des Landes befindet. Geologie Mexikos Der größte Teil des Landes besteht aus einem Hochlandblock. Dieser wird …

Mexikos Städte im Überblick

Die meisten Menschen in Mexiko leben in der Metropolregion Mexiko-Stadt: Etwa 24 Millionen Menschen. Im inneren Bundesdistrikt, dem Distrito Federal, leben etwa 9 Millionen Einwohner. Mexico City liegt im zentralen Süden des Landes. Nördlich von Mexico City an der Pazifikküste …

Die Regionen Mexikos: Oxaca & Chiapas

Oaxaca und Chiapas Die Bundesstaaten Oxaca und Chiapas liegen südlich der Metropolregion Mexiko Stadt, hin zum Pazifik gewendet. Beide Regionen sind noch sehr ländlich geprägt: Wer auf der Suche nach dem „authentischen“ Mexiko ist, wird es am ehesten hier finden. …

Zollbestimmungen für Mexiko

Von Europa nach Mexiko

Tiere und Pflanzen

Zoll Mexiko?

Zoll Mexiko?

Die Einfuhr von Pflanzen und Blumen ist verboten. Pro Person können drei Haustiere zollfrei eingeführt werden (z.B. ein Hamster, ein Hund und eine Schildkröte). Sie brauchen allerdings ein Impf- und Gesundheitszeugnis, das auf einem Arztpapier ausgestellt wird und eine höchste Gültigkeit von 10 Tagen hat. Das Zeugnis wird als Original und als Kopie benötigt.

Lebensmittel und andere Waren

Wer nach Mexiko reist, darf 12 Filme und Geschenke für höchstens 300 US-Dollar zollfrei über die Grenze bringen. Lebensmittel dürfen nicht nach Mexiko gebracht werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf (Parfum, ein Notebook, drei Handys, zwei Musikinstrumente etc.) dürfen zollfrei eingeführt werden. Auch Medikamente für den persönlichen Gebrauch dürfen eingeführt werden, allerdings gilt für psychotrope Substanzen eine ärztliche Verschreibungspflicht.

Geld

Bargeld in der Landeswährung darf bis zu einer Höhe von 10.000 US-Dollar eingeführt werden. Bei Summen, die darüber hinausgehen, besteht die Pflicht zur Deklaration. Die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, allerdings deklarationspflichtig.

Zigaretten und Alkohol

Eingeführt werden dürfen entweder 200 Gramm Tabak, 400 Zigaretten oder 25 Zigarren. Zudem können auch bis zu 3 Liter alkoholische Getränke oder bis zu 6 Liter Wein zollfrei nach Mexiko eingeführt werden – allerdings nur von Personen über 18.

Von Mexiko nach Europa

Die Zollbestimmungen für die Reise von Mexiko nach Deutschland oder Österreich sind wie folgt geregelt:

Tiere und Pflanzen

„So ein schöner Kaktus“ – denken sich viele – „der passt perfekt in mein Wohnzimmer“, und Schwupps, landet er im Koffer. Doch Achtung: Wildwachsende Kakteen dürfen nicht von Mexiko nach Europa gebracht werden! Dasselbe gilt für andere (seltene) Pflanzen und Tiere. Auch der Export von Korallen ist strengstens verboten – sie stehen unter Artenschutz!

Antiquitäten

Die Ausfuhr von Antiquitäten und von archäologischen Fundstücken ist nicht erlaubt. Für Antiquitäten muss eine Extra-Genehmigung beantragt werden. Auch Gold darf nicht von Mexiko über die Grenze gebracht werden – ausgenommen Goldschmuck. Kunsthandwerke dürfen ausgeführt werden.

Geld

Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Wert von 10.000 Euro in die EU eingeführt werden. Bei Mengen, die diese Grenze überschreiten, besteht die Pflicht zur Deklaration.

Kaffee (bzw. Tee und andere Waren)

Die EU hat 2008 großzügige Freimengen eingeführt – wer von Mexiko in die EU fliegt, darf Kaffee bzw. Tee, Parfum oder Elektrogeräte bis zu einem Warenwert von 430 Euro zollfrei in die Europäische Union einführen.

Tabakwaren

Auch Tabak kann bedenkenlos und ohne Zollaufschlag von Mexiko nach Europa exportiert werden. Allerdings gelten einige Höchstgrenzen. Diese liegen bei 250 Gramm Tabak oder 50 Zigarren, 100 Zigarillos oder 200 Zigaretten. Die Gesamtfreimenge darf die 100 Prozent nicht überschreiten. Die einzelnen EU-Staaten dürfen diese Menge allerdings kurzfristig reglementieren.

Alkohol

Ein Liter Alkohol (z.B. Tequila oder Mezcal – ca. 38 Prozent) mit einem Alkoholgehalt über 22 Prozent dürfen von Mexiko nach Europa zollfrei mitgenommen werden. Bei Alkohol, der unter diesem Grenzwert liegt, dürfen zwei Liter eingeführt werden. Zusätzlich darf Wein bis zu einer Obergrenze von vier Litern und Bier bis höchstens 16 Liter eingeführt werden.

Ein paar Bilder aus meinem Mexico Urlaub seht Ihr hier:


Weitere Tipss zur Einreise uns Ausreise Mexiko:

Impfungen und Reisekrankheiten

Vorgeschriebene Impfungen Für die Einreise nach Mexiko sind keine internationalen Impfvorschriften vorhanden. Empfehlenswerte Impfungen Allerdings gibt es einige Impfungen, die empfehlenswert sind. Für Kurzreisen sollten sich Touristen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphterie impfen. Bei längeren Aufenthalten empfehlen sich zusätzlich …

Konsulate und Uhrzeit in Mexiko

Es passiert immer wieder mal: Pass verloren oder gestohlen! Der Jammer ist groß – wer will schon im Urlaub Papierkram erledigen? Es ist ratsam, Pass und/oder Personalausweis und Flugtickets zu kopieren und sie im Hotelsafe oder anderswo aufzubewahren – das …

Anreise über See- oder Landweg nach Mexiko

Nach Mexiko auf dem Landweg Grenzübergänge nach Mexiko Von den USA nach Mexiko Rund 20 Grenzübergänge verbinden die USA mit Mexiko: Die internationale Grenze verläuft zwischen San Diego in Kalifornien, Tijuana im Westen und Brownsville in Texas im Osten. Jährlich …

Anreise per Flugzeug – Flüge nach Mexiko

Eine Reise nach Mexiko wird am öftesten mit dem Flugzeug angetreten: Das Land verfügt über eine gut ausgebaute Flughafen-Infrastruktur. Insgesamt gibt es in Mexiko über 60 internationale und rund 30 nationale Flughäfen. Einen günstigen Flug nach Mexiko können Reisende ab …

Einreise- und Ausreisebestimmungen für Mexiko

Deutsche und österreichische Staatsangehörige dürfen als Touristen nach Mexiko einreisen, ohne im Vorhinein ein Visum einzuholen. Für die Einreise ist allerdings eine Touristenkarte, auch „FMT“ genannt, nötig. Kein Visum, aber Touristenkarte Diese wird den Reisenden, während des Fluges und an …